Auf der Medica: Vielseitige Antriebshilfe als Arbeitsweltverbesserer

Pressebericht 22.10.2018

OP und MRT – effizienter mit e-drive

Wenn OP- und Pflegekräfte in Stellenausschreibungen mit Antrittsprämien und anderen Vergünstigungen geködert werden, belegt dies wohl eine prekäre Personalsituation in manchen Kliniken und Krankenhäusern. Nicht selten bitten die begehrten Arbeitskräfte direkt selbstbewusst um einen Arbeitsplatzrundgang, um herauszufinden, ob der potenzielle Arbeitgeber technisch und ergonomisch auf dem neuesten Stand ist und in Frage kommt. Punkten kann er dann regelmäßig mit dem e-drive von TENTE.

 

Vorteile am Rücken spüren

„Die Antriebshilfe von TENTE ist zum Beispiel bei OP-Schwestern, Operationstechnischen Assistenten (OTA) und Medizinisch-Technischen Röntgen-Assistenten (MTRA) sehr geschätzt. Denn sie bringt beim Patiententransport auf Liegen tagtäglich eine starke körperliche Entlastung und zaubert dem Anwender häufig ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht“, erklärt Daniel Brandt, Key Account Manager im medizinischen Bereich von TENTE. „Wer einmal 550 kg mit oder ohne e-drive bewegt, kann die Vorteile sofort am eigenen Rücken spüren.“ Die nützliche Antriebshilfe von TENTE wird übrigens nicht nur im medizinischen Bereich eingesetzt, sondern in vielfältigen Varianten beispielsweise auch bei Speiseverteilsystemen, auf Kreuzfahrtschiffen, für den Wäschetransport in Hotels oder beim Kommissionieren in der internen Logistik.

 

Weniger Krankentage der Mitarbeiter

Der e-drive bringt nicht allein den OP-Schwestern, OTA und MTRA im Hinblick auf die Usability einen großen Nutzen, sondern auch den Patienten und Krankenhäusern. Letztere können langen Krankheitsverläufen von Muskel-/Skeletterkrankungen vorbeugen, die von starken Belastungen beim Patiententransport herrühren, und damit insbesondere ältere Facharbeitskräfte länger gesund und motiviert erhalten.

 

Ressourcen besser nutzen

Wenn gemäß ISO 60601 vorgeschrieben ist, dass bei einer Schiebekraft von mehr als 200 Newton in Krankenhäusern zwei Personen erforderlich sind, reicht beim Einsatz des e-drive eine Arbeitskraft aus. Die bisherige zweite kann die gewonnenen Ressourcen für andere wichtige Arbeiten nutzen. Daniel Brandt macht folgende Rechnung auf: „Bei einer angenommenen Wegstrecke von 800 km und 2 km/h Schiebegeschwindigkeit ergeben sich 400 Stun-den gewonnene Ressourcen im Jahr, die angesichts der angespannten Zeitplanung immer willkommen sind.“ Bei immer mehr Patienten und einer geringer werden Anzahl an Pflegekräften werde die Produktivität ein immer wichtigerer Faktor.



Jahrelange Erfahrung aus der Praxis

Tente auf der Medica

Tente zeigt in diesem Jahr auf Medica (12. bis 15. November in Düsseldorf, Halle 14, Stand D12) unter Anderem den e-drive in verschiedenen Varianten. Dass bei der Abwägung für eine OP-Liege mit e-drive oder ohne sich eine breite Mehrheit der Besteller für die Antriebshilfe entscheidet, belegt Brandt durch ein konkretes Beispiel: „Die Liege eines führenden Anbieters wird inzwischen zu mehr als 80 Prozent mit dem e-drive bestellt.“ Tente liefert zu der Antriebshilfe ein Steuerungsmodul und weitere Komponenten. Meist aber werden die im medizinischen Bereich vorhandene Stromversorgung und Steuerung zusammen mit dem e-drive als System integriert. Tente unterstützt technisch bei dieser Systemintegration, verfügt darüber hinaus auch über ein Netzwerk an Partnern, die bei der Implementierung unter Vorgaben der Medizingerätenorm unterstützen und designtechnisch sowie funktionell ansprechende Bedie-nelemente entwickeln.

Erfahrungen aus der Praxis

Patienten profitieren vom e-drive, indem sie beispielsweise bei Augenoperationen ohne Umbettung auf einer Liege verbleiben können, die über elektrische und mechanische Verstellungen zu einem Stuhl werden kann. Was für die Patienten mehr Wohlbefinden und Komfort bedeutet, bringt für die Klinik auch eine Effizienzsteigerung durch eingespartes Umbetten. Am Ende können in der gleichen Zeit mehr Operationen durchgeführt werden. Brandt weiß, dass er gute, durch die Praxis belegte Argumente für den e-drive hat: „Es profitieren am Ende alle Beteiligten – Patienten, Krankenhäuser und Kliniken sowie Mitarbeiter. So ist der e-drive ein signifikanter Arbeitsweltverbesserer.“ Bestätigt wurden dem e-drive seine positiven Eigenschaften zudem durch ein Prüfzertifikat des Instituts für Gesundheit und Ergonomie.